Fußball mit Fahnen – schön anzusehen aber oft verboten

Ein großes Stadion, jede Menge Fans, Trompeten und natürlich Fahnen. Gerade Fahnen gehören für viele ganz selbstverständlich zu einem Fußballspiel dazu. Entweder wird die Vereinsfahne geschwenkt, oder auch die Nationalflagge. Dieses Phänomen zieht sich auch durch sämtliche Klassen und Ligen hindurch. Gerade die kleineren Vereine haben oft Fans, die sehr gerne und mit einer großen Passion ihre Fahnen beim Spiel der eigenen Mannschaft schwenken. Ebenso wie viele Vereine ihr ganz eigenes Maskottchen haben, so wie den beliebten Trompeter oder Trommler, der kein Spiel auslässt und seinen Verein immer unterstützt, haben viele Fans immer ihre Fahne dabei.

Sie schwenken sie und haben sehr viel Spaß. Aber leider ist dies nicht immer der Fall. Es gibt auch sehr viele Fahnen, die überhaupt nichts mit Fußball zu tun haben, sondern einen ganz anderen Zweck verfolgen – Beleidigung. Dies führt dann auch schon einmal zu leeren Tribünen, und zwar dann, wenn die Mannschaft dazu verurteilt wird, ein Spiel ohne die eigenen Fans auszutragen, so wie es gerade Borussia Dortmund erfahren musste.

Solche Aktionen der sogenannten Fans sind sehr oft der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Dann entscheiden die Vereine, dass Fahnen nur noch dann mitgebracht werden dürfen, wenn ganz bestimmte Bedingungen eingehalten werden. Einige Vereine verlangen zum Beispiel, dass man seine Daten abgibt, bevor man seine Fahne samt Fahnenstange ins Stadion mitnehmen darf. In etlichen Stadien gibt es mittlerweile sogar ein komplettes Verbot. Das ist gerade für die richtigen Fans, die wirklich nur ihre Mannschaft anfeuern wollen, sehr schlimm. Sie müssen darunter leiden, dass einige Menschen solche Veranstaltungen nutzen, um Beleidigungen übelster Art kundzutun. Die Zeiten ändern sich zwar, aber nicht immer zum Positiven, wie man an solchen negativen Beispielen sehen kann.

Foto: aluart-fahnenmast.de

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