Wenn die Flagge auf Halbmast hängt

Foto: NWY69 / Halbmast in Berlin flickr

Es ist niemals ein gutes Zeichen, wenn die Flagge an einem Fahnenmast auf Halbmast hängt. Entweder ist gerade etwas Schlimmes wie ein Erdbeben, ein Flugzeugabsturz oder auch ein Terroranschlag passiert, oder eine bedeutende Persönlichkeit ist verstorben. Oft werden aber auch Jahrestage mit dieser Aktion geehrt. Generell ist es so, dass man mit einer Flagge auf Halbmast seinen Respekt zeigt. In den meisten Fällen werden hierzulande die offiziellen Flaggen an Rathäusern, Regierungssitzen und anderen offiziellen Institutionen bei solchen Anlässen einheitlich auf Halbmast gehängt. In Deutschland ist es meistens so, dass wenn eine Flagge auf Halbmast gesetzt wird, dies in ganz Deutschland passiert. Verantwortlich ist dann das Innenministerium, dieses ordnet das dann an. Selbstverständlich ist es auch möglich, dass Städte und Gemeinden individuell ihre Flaggen auf Halbmast setzen, wenn gerade in der Region etwas Besonderes vorgefallen ist, was diese Maßnahme rechtfertigt.

Oft wird aber auch damit an vergangene Tage oder Ereignisse erinnert, beispielsweise an Anschläge oder Katastrophen. Jeder private Besitzer eines Fahnenmastes kann selbstverständlich selbst entscheiden, wann er seine Fahne auf Halbmast setzen möchte. Viele schließen sich den offiziellen Anlässen an, aber dennoch kann man auch zu Vorfällen oder Gelegenheiten, die sich innerhalb der Familie oder des Freundeskreises abspielen, die Flagge auf Halbmast setzen. Das muss jeder selbst entscheiden. Es sind übrigens nicht immer nur die Nationalflaggen, die auf Halbmast gesetzt werden, sondern auch Länderflaggen oder die Flaggen von Gemeinden und Städten. Die Bedeutung ist allerdings immer dieselbe, es geht um den Respekt, den man damit erweisen möchte. Und das gelingt mit dieser symbolischen Aktion sehr gut, denn jeder weiß genau, welche Bedeutung es hat, wenn die Flagge nur auf halber Höhe hängt.

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