Flaggenstreit

Flaggen als Symbol: der Flaggenstreit

Aufgrund jüngster Ereignisse wollen wir uns ein weiteres Mal mit dem Thema „Flaggen als Symbol“ beschäftigen. Diesmal geht es um den Flaggenstreit.

Was ist ein Flaggenstreit?

Bei einem Flaggenstreit oder auch Flaggenkrieg geht es natürlich um die Symbolik, welche mit einer Flagge dargestellt wird. Ein Flaggenstreit entbrannt, wenn die Gegenpartei idealistische oder politische Gründe hat, eine Flagge nicht zu akzeptieren. Ein aktuelles Beispiel ist der Flaggenkrieg in Nordirland, welcher im Jahr 2012 entbrannte, als der Stadtrat von Belfast beschloss, die englische Flagge, den „Union Jack“ lediglich an besonderen Tagen und nicht mehr täglich zu hissen.

Zynisch wurde ein Flaggenstreit in der Southpark-Folge „Chef Goes Nanners“ dargestellt. In der Comic-Serie für Erwachsene wird uns ein Spiegel vorgehalten, welche Logik und Unlogik mit einem solchen Streit daherkommt.

Aber auch in Deutschland gab und gibt es immer wieder Kontroversen zum Thema Flaggen.  Im Jahr 1926 ging es um den Einsatz der Flagge der Weimarer Republik und der heute genutzten schwarz-rot-goldenen deutschen Flagge. Wie dieser Flaggenstreit ausging ist Geschichte. Im Berliner Flaggenkrieg von 1996 ging es dagegen um die Regenbogenflagge, die anlässlich des Christopher Street Days an einigen Rathäusern der Stadtbezirke widerrechtlich gehisst wurde. Und die etlichen Flaggenkriege, mit denen sich deutsche Gerichte beschäftigen müssen, zeigen immer wieder auf, wie wichtig eine Flagge als Symbol für die Menschen tatsächlich ist.

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